(که سپوره وي که پوره وي نو په شریکه به وي (باچاخان)

Ein Baumeister mit besten Absichten

Mit Architekten ist das so eine Sache. Einige haben keine Ideen. Andere haben welche, können ihre Pläne aber gleich in die Tonne stampfen, weil sie so kühn sind, dass niemand sie baut. Manche werden dann dennoch berühmt. ... ... Mainodin Safi möchte weder das eine noch das andere. Er will helfen, etwas bewegen. Seine Diplomarbeit an der Fachhochschule stellte er in den Dienst einer guten Sache. Dem Gebäude, das er zeichnete, möchte man dringend die Realisierung wünschen.Kontakt: Mainodin Safi hat ein Krankenhaus entworfen, mit allem Zipp und Zapp. 300 Krankenbetten, ein OP-Zentrum, große Schockräume, energieeffiziente Gebäudetechnik, medizintechnisch auf europäischem Standard. Stehen soll der aus einem gewinkelten Grundriss wachsende Bau einmal in Safis Heimat Afghanistan. Dort, wo Verwüstung, Bürgerkrieg und Attentate an der Tagesordnung sind, wo die Versorgungslage allen Vorstellungen unserer westlichen Wohlstandsgesellschaft spottet. Da horcht man schon auf, wenn einer sagt: "Jalalabad geht es vergleichsweise gut." Die Stadt im Osten Afghanistans ist, so erzählt es Mainodin Safi, nur wenig zerstört, hat eine relativ intakte Infrastruktur. Strom gibt es nicht immer, aber regelmäßig. Was seiner Geburtsstadt wirklich fehle, sei ein funktionstüchtiges, modernes Krankenhaus. "Das alte ist marode", so der 27-Jährige. Kranke Menschen, wie sein Vater, müssen nach Pakistan, wenn sie bessere medizinische Hilfe benötigten. Auf eigene Kosten. Es reicht also hinten und vorne nicht für die 250 000 Einwohner, glaubt Safi. Deswegen die Idee. ´´Ich will Menschen, die nicht dieselben Chancen bekommen haben wie ich, nach meinen Möglichkeiten helfen.´´ Nun ist es etwas anderes, ein Hospital im schlimmsten Krisenherd der Welt zu planen als - sagen wir - einen Baumarkt in Brackel. Vor zwei Jahren ist Mainodin Safi zuletzt in Jalalabad gewesen. Mit dem Bürgermeister und Ärzten der Stadt steht er in Verbindung. "Die waren begeistert", so Safi. Konnten aber wenig helfen. Bebauungspläne in unserem Sinne gibt es nicht. Safi musste sich auf Google Earth verlassen. Immerhin: Das ins Auge gefasste Grundstück neben der alten Klinik ist von Straßen klar begrenzt. So konnte sich Safi orientieren. Ob sein Traum vom Hospital für die Heimat tatsächlich in Erfüllung geht, steht in den Sternen. Noch hat er keine Geldgeber. "Es gibt so viel Hilfe für Afghanistan, da muss doch etwas möglich sein", gibt sich der junge Mann, der als Kind vor 18 Jahren nur mit seinem Bruder nach Deutschland flüchtete, zuversichtlich. Klinkenputzen scheut Mainodin Safi jedenfalls nicht. "Deutschland hat viel für mich und mein Land getan. Da kann ich auch ein paar Stunden in Vorzimmern ausharren..."[email protected]

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